Das Geheimnis des Schwarzen Keilers
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Das Geheimnis des Schwarzen Keilers
Gruppe: Susis Asyl
Tagebuch von Tinza
Ich war auf dem Weg nach Norden als es plötzlich zu einem sturzflutartigem Regen kam, der innerhalb von einigen Sekunden alles durchnässte was an meinem Körper war. Das ist es auch noch - zu allem Unglück - eiskalt hier in dieser Gegend und jetzt muss es regnen dachte sich Tinza. Aber was ist da vorne los, da liegen ja zwei auf dem Boden was treiben die den da? Und jetzt kommt noch jemand dazu. Hat der die getötet ? Ne die bewegen sich ja. Was ist da nur los jetzt heben die den einen noch hoch und lassen ihn wieder fallen was soll das? Komisches Art keine Ahnung was das bringen soll.
Ich wollte gerade an denen vorbei da sprach mich der einer von ihnen an und wollte das ich jenen helfe seinen Freund in das Haus zu tragen "Dem Wirtshaus zum schwarzen Keiler" Na ja, da der eine anscheinend zu schwach war um seinen Freund zu tragen half ich aber ich fragte mich, wie der sich ernähern wollte wenn er nicht einmal so etwas schaffte. Der jenige, denn ich meine, hatte auch so was wie ein Kleid an, muss wohl so was wie ein Ritual sein oder auch ein Schamane, denn die Schamanen haben auch immer andere Kleidung an wie wir. Markus heißt dieses Blassgesicht übrigens und äußerst eingebildet er schien. Aber was kümmerte er mich schon, ich wollte hier doch nur etwas warmes zu Essen, ohne das ich nass werde.
Der andere der mich angesprochen hat, heißt übrigens Farah und sagt er sei nicht Freund von jenem anderen. Na ja es kann mir ja egal sein ich habe ja eigentlich nichts mit ihnen zu tun. Leider war kein Einzeltisch im Gasthaus mehr frei, aber dafür ein nettes Plätzchen vor dem Kamin. Außer den drei anderen und mir waren da noch ein Mann mit einer seltsamen Maske im Gesicht namens Hagen und ein anderer der auch so spitzen Ohren hat wie der, den wir hineingetragen haben, der Name dieses Herren lautet Keno. Ein sehr kleiner Kerl war auch noch da, ein Zwerg so sagte man mir und dieser bastelte die meiste Zeit an irgendwelchen Geräten rum, die wie er sagte mechanisch funktionierten, dessen Namen ist übrigens Graifax, Sohn des Zinkhal.
Dann war da noch eine alte Frau mit einem großen Raben, der neben ihr saß und der alte Wirt und Besitzer des Wirthauses. Das gehört ihm aber jetzt nicht meh,r er konnte aber sehr gut über die Vergangenheit berichten, wie es damals war wie er es nannte. Der Wirt hat das Gasthaus an eine nette Wirtin verkauft. Außer diesen Leuten war noch einer da, wie der Markus, der auch so ein Kleid mit Stickereien an hatte aber dieses in einer anderen Farbe trug. Der wollte aber mit niemandem reden, muss wohl so ein Brauch sein, denn Markus sprach auch nur mit keinem ein Wort, außer es war die Wirtin, denn mich und die anderen lies er links liegen nicht das es mich gestört hätte.
Auf jeden Fälle begann das Ganze mit dem Fremdenn den wir in das Wirtshaus getragen haben der sah wirklich schrecklich zugerichtet aus. Den Fremden haben dann Hagen und der etwas kräftigere Begleiter Faran etwas frischer gemacht. Ich habe mich schon gewundert warum ihm nicht seine Freunde halfen, aber es war anscheinend wirklich so, dass ihn keiner kannte und das er nur zufällig mit ihnen auf dem weg zusammen stieß. Er sprach immer wieder, das er wird kommen wir sind verloren niemand kann helfen bis er schließlich ganz eingeschlafen ist.
Dann mitten in der Nacht hat es einen riesigen knall gegeben und der andere, der auch ein Kleid getragen hat hatte in seinem Zimmer irgendwas gemacht. Was dieser wohl besser sein gelassen hätte, denn es war anscheinend ein Schamane, der eine seiner Rieten vollzogen hatte. Der andere Schamane (Markus) ihn nicht mochte aufgrund dessen was dieser getan hat. Das konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstehen und ich fragte die anderen wo außer mir noch herbei gekommen waren. Anscheinend hieß es in der Sprache der Blassgesichter dass dieser ein Dämonenbeschwörer war. Markus war ein Magier oder Magus oder so ähnlich.
Auf Jeden fall war es dann so das wir alle versuchten diesen Dämonenbeschwörer aus seinem Zimmer zu holen und für Ruhe zu sorgen da dort aber drei eigensinnige schwarze Pfeile auf ihn und uns los gingen, bekamen wir das nicht so hin, wie ich mir das vorgestellte hatte. Ich konnte leider nichts gegen diese Dinger unternehmen. Ich habe mehrfach auf die Pfeile mit voller Wucht drauf geschlagen aber nichts, gar nichts geschah. Selbst als ich versuchte die Pfeile in der Mitte durch zu brechen, habe ich mir nur meine eigenen Hände sehr stark verbrannt, aber den Pfeilen geschah gar nichts. Die müssen mit irgendeinem von seinen sehr mächtigem Schamanen Zauber belegt worden sein, anders kann ich mir das ganze nicht erklären.
Nach diesen Erlebnissen und den Schmerzen in der anstrengenden Nacht habe ich mich am nächsten morgen auf meinen eingeschlagenen Weg machen wollen und das Ganze vergessen zu können. Aber es kam anders, wir konnten am Morgen des nächsten Tages gar nicht mehr aus dem Wirtshaus entkommen, es waren überall Vögel große und kleine aber nicht so Bund wie bei uns und eine Art waren Wildgänse, die wie man mir sagte für eine der Göttinnen der Blasshäuter stand. Da waren aber nicht nur diese, nein es waren auch unter anderem Raben dabei die wie ich selber von Al Anfa her wusste für Boron den Gott des Todes steht. Dann waren dort noch vereinzelt Schwäne, Störche, Adler und Falken. Und jeder einzelne dieser Vögel wollte uns angreifen, auf alle Fälle haben sie einen Boten angegriffen, der es nicht mehr bei uns ausgehalten hat und unbedingt seine Botschaft weiter geben wollte. Dies war die letzte Botschaft jenen Bote' s den er erlag den schweren Verletzungen mit seinem Pferd. Es wurde dann immer schlimmer bis es schließlich so schlimm wurde, das wir das ganze Wirtshaus von innen mit Holzbrettern verkleiden mussten um uns zu schützen.
Als wir dann nach einigen Nachforschungen und die Hilf von Phecaria aus Tannendohl darauf kamen, das es vielleicht mit der Statur zu tun hat, die der Fremde den wir ins Haus getragen hatten mit sich führte. Wir fragten den alten Wirt, ob er schon einmal so etwas gesehen hätte und er bejahte dieses, sie haben so eine Statur beim Umbau des alten Kellers gefunden als man die ganze Treppe verschoben habe. Diese Figur hätten sie als Glücksbringer vor dem Haus vergraben. Nun war guter Rat teuer, wie sollten wir an dieses Ding heran kommen und wer kannte sich schon von uns mit einer Spitzhacke aus, ich auf jedenfalls nicht. Da wir in diesem Fall alle zusammen halten mussten, um lebendig aus diesem Kerker zu entkommen fragten wir jeden ob er mit einer Spitzhacke umgehen könnte. Außer unserem Erfinder dem Zwerg konnte es niemand. Also bauten wir mehr schlecht als recht so ein Gestell aus Holz worin er arbeiten konnte. Da er dieses auch besser beherrschte als wir, half er uns auch dabei. Wie sagte er, ich will ja schließlich nicht in den Hintern gepickt werden. Schnell fand unser handwerklich begabter Freund den Glücksbringer des Hauses und gab ihn uns, auf das wir einen Weg hier raus finden. Da uns die verzauberte Phecaria darauf gebracht hatte diese Statur zu finden und zwar mit den Worten:
Findet die Gläserne, die Schlüssel und verschlossen ist, Und schaut die Schlange, die kunstvoll voll von Künsten ist, Entzündet tief ein Feuer, damit bald sichtbar, was nicht sichtbar ist Streu nun das Opfer, auf das die Wand gewandelt ist.
Wir wussten erst nicht was wir machen sollten es waren wunderschöne Statuen und wir wollten nichts kaputt machen das uns nicht gehörte. Aber wir wussten nun das wir die Gläserne der beiden Statuen zerstören mussten um das was in ihr erhalten war zu analysieren, denn das was wir von Phecaria gehört haben, sagte es uns eindeutig das diese der Schlüssel ist aber gleich zeitig verschlossen war. Aber wo sollten wir den Inhalt der Statue hin schütten und ein Feuer entzünden es hieß ja nur tief ein Feuer entzünden als entweder ein Loch graben oder im Keller. Wir fragten also wieder den Zach Gimbel (Wirt), ob es ein Ausweg aus dem Keller gibt oder mal gab. Er sagte wieder einmal ja dass es einen Ausgang gegeben hatte, aber dieser sei zugemauert worden von der Praioskirchen. Diese Kirche war mir vollkommen unbekannt, aber sie sollen den Geheimgang eines Mannes dort gefunden haben und das sie dort so was wie Rohalsche Gefäße aus dem Gang her raus getragen haben sollen. Auf jeden Fall sollte deshalb die Treppe verschoben werden und so stießen sie auf die Statue. Ich dachte mir zu dem Zeitpunkt nur, wie sollten wir das nur schaffen ich wollte hier doch noch nicht sterben schließlich bin ich deshalb doch von Al Anfa geflohen um diesem Schicksal zu entgehen. Meine Hände schmerzten noch immer, so konnte ich doch nicht zuhauen, der Magus hatte mich zwar gleich geheilt aber die Schmerzen waren noch da und blieben wie ein Fluch den man nicht abschütteln konnte. Aber wir hatten größere Probleme.
Nach einiger Zeit waren die Vögel schon im ganzen oberen Stockwerk eingebrochen und wir wussten nicht weiter. Wir versuchten zwar die Wand kaputt zu machen aber wir kamen zu langsam vora,n die Vögel drangen schon bis in den Schankraum ein, als uns eine Idee kam das Feuer müsse im Keller entzündet werden. Es gab ein Ekelerregenden Gestank ab als wir das Pulver ins Feuer schütteten und eine Gelbliche Rauchwolke. Aber dieses hatte zur Folge das die wir an den Wänden Schriftzeichen sahen und Markus sie uns vor gelesen hatte konnte.
Dies sind die Worte Rohals Hinter diesen Mauern lauert der Tod Daimonen gebannt und gesiegelt in sieben Gefäßen Daimonen, die nun aus langem Schlaf erwacht Da der Gefiederten Flügelschlag erklang Musst du bannen, was einst gebannt Nur wes Geist und Mut gestählt Der folge dem Weg der Schlangen
Es gab in diesem Keller auch Steine mit einer Schlange darauf und diese drückte Markus in die Wand als der letzte Stein in die Wand gedrückt worden war öffnete sich nach einem schweren Steinrutsch, so hörte es sich zumindest an, eine Tür in der Wand. Außer Keno und mir wollte niemand weiter als bis zur Treppe gehen, falls dort Fallen seien oder so etwas. Wir kamen am Grunde der Treppe an und uns bot sich eine Höhle von 6 x 6 x 6 Schritt Größe. In dieser Höhle überdauerte ein Kreis mit lauter keinen Statuen und einer Große in der Mitte den Lauf der Zeit. Es war und glaublich beeindruckend. Es wirbelte alles darin. Zu erst dachte ich das wäre normal aber dann hörte ich die Vögel wieder kommen und ein lautes Knacken, wie als würde etwas zerspringen. Wir rannten zum Magus und holten die noch nicht zerbrochene Statur und setzten sie in letzter Sekunde in die dafür vorgesehene Stelle im Kreise der Statuen ein.
Mit einem mal hörten die Vögel auf, auf die Statue zu zustürmen und wir waren gerettet und konnten ohne Probleme wieder das Wirtshaus verlassen. Wir waren alle total erleichtert endlich wieder frei zu sein. Wir hatten es überlebt und Keno meinte das wir wahrlich heroisch gehandelt haben und wollte sich uns anschließen nach Baliho zu gehen, denn wir waren vorerst eine Gruppe geworden so schien es mir. Wir verabschiedeten uns von der Wirtin Alrike Faßweiser und vom alten Zach die uns wirklich sehr geholfen haben, vor allem ja der alte Zach. Aber die Alte mit dem Raben hat uns auch geholfen so sagte Keno und wir hoffen dass wir sie irgendwann wieder sehen werden. Die Reise nach Baliho versprach sehr interessant zu werden.
Kommentar von Anna
Ich finde das Abenteuer sehr gut zum Einsteigen für eine neue Gruppe, da es keinen Marktplatz oder Tempel zum Beten gibt, wo es oft die Helden hin zieht um abzuwarten was die anderen tun. Sonst sollten es Spieler oder Spielerinnen spielen die Erfahrung mit den Göttern haben, da sieht man das Ganze wieder aus einem ganz anderen Blickwinkel. So habe ich es auch schon gespielt und es macht wirklich Spaß als Zwischenabenteuer um Auflockerung rein zu bekommen. Ich selber habe das Abenteuer das zweite Mal gespielt und es hat mir wieder einmal viel Spaß gemacht und ich würde es auch gerne ein anderes mal wieder spielen. Neuer Char neues Glück.
Kommentar von Björn
Ok, es mag bessere Einstiegsabenteuer geben aber ich fande die Location einfach passend und man hatte die Helden am ersten Abend zusammen auf kleinem Raum und sie verliefen sich nicht in einer Großstadt. Die Idee für das Abenteuer finde ich sehr interessant und auch gut ausgearbeitet. Es ist für Spielleiter relativ leicht umzusetzen und man kann in dem Abenteuer den Schwerpunkt auf Rollenspiel legen und die Interaktion zwischen den Helden fördern, da keine "störenden" Kämpfe die Spieler ablenken. Dieses Abenteuer war der Startschuß für die neue Gruppe und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir viel Spaß miteinander haben werden.
Kommentar von Matze
Ein interessantes aber doch extrem wagemutiges Abenteuer, weil es auf geringem raum eine vielzahl Möglichkeiten gibt, seinen Charakter einen unschönen tot zu bereiten. Zu beginn fallen den Helden viele Informationen in die Hände die sie (zumindest in meinem Fall) mehr verwirren als weiter helfen, doch am Ende ergibt alles einen Sinn....
(Etwas hätte ich doch zu bemänglen......ich finde es für Einsteiger nicht unbeding geeignet, weil es sind zum Teil Info´s dabei mit denen ein DSA Neueinsteiger gar nichts anfangen kann)
Aber sonst ein schönes Abenteuer an dem man sicher auch gut die Zähne ausbeißen kann.
